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Die 10 größten Schwalbenkönige

Die 10 größten Schwalbenkönige
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Fußball ist ein wundervoller und auch harter Sport. In Zweikämpfen und Kopfballduellen geht es häufig bis an die körperlichen Grenzen. Wer da zart besaitet ist, hat keine Chance. Und doch gibt es in diesem Sport eines so ausgeprägt, wie in keiner anderen Disziplin: Die Rede ist von Schauspieleinlagen, Schwalben und geschundenen Fouls.

Schauspiel Einlage

#1 Sterbender Schwan Christiano Ronaldo

Keiner kann dem eitlen Portugiesen sein außergewöhnliches Talent für den Fußball abstreiten. Mit Dynamik, Technik und dem nötigen Selbstvertrauen hat CR7 schon 2 Mal den Thron zum Weltfußballer des Jahres besteigen.

Doch auch auf den Thron des Schwalben Königs kann sich Ronaldo seit dem Spiel um Platz 3 bei der WM 2006 auch berechtigte Hoffnungen machen. Hier sein Sturzflug in Zeitlupe:

 

#2 Norbert Meier, ein Trainer machts vor

Wer sagt denn, dass nur Spieler authentisch hinfallen können? Als Mittelfeldspieler bei Bremen und in der Nationalmannschaft hatte Norbert Meier genug zeit sich Fertigkeiten anzueignen. Seine theatralische Einlage gegen Albert Streit zeigt, gelernt ist gelernt.

Das Schlitzohr verpasst Albert Streit eine Kopfnuss… und fällt selbst. Doch auch Albert Streit weiß sich zu helfen und geht ebenso in die Knie. Das ist großes Slapstik. Ein gutes Bewerbungsvideo für Meier, der aktuell auf Jobsuche ist und so eventuell eine 2. Karriere anfangen könnte.

 

#3 Rivaldos Beinschuss

Wie schmerzhaft ein Fußball doch sein kann: 2002 bot der Fußballstar eine beeindruckende Darstellung körperlichen Leidens. Im WM Vorrundenspiel gegen die Turkei führt Brasilien 2:1 und hat eine Ecke. Doch Rivaldo macht keine Anzeichen, sich den Ball zu holen.

Irgendwann wird das dem Türken Ünsal zu bunt. Er schnappt sich das leder und schießt es Rivaldo gegen den Oberschenkel. Dieser bricht zusammen und hält sich sein Schmerzverzerrtes Gesicht. Man könnte meinen, das dies das viel zu frühe Ende eines Jahrhundert-Talentes ist. och plötzlich steht der Spielmacher wieder und schau zu, wie der türkische Übeltäter vom Platz geschickt wird.

 

#4 Die Ur-Schwalbe: Andi Möller

Seiner Zeit einen Schritt voraus war definitiv Andi Möller. Für ihn brauchte der Gegnspieler nicht einmal in der Nähe zu stehen, um sich fallen zu lassen. Im Spiel gegen den KSC sprang so für seine Mannschaft Dortmund ein Elfmeter raus.

Die so genannte „Heulsuse“ gab dabei jedoch ehrlicher weise zu:“Es war kein Elfer, ich habe instinktiv gehandelt.“Dies schützte ihn jedoch nicht vor einer 2-Spiele Sperre wegen Unsportlichkeit.

 

#5 Wie von der Tarantel gestochen: Gilardino

Treue Fans des italienischen Stürmers mögen glauben, dass es ein Krampf im Sprint war, der ihn zum Sturz im vollen Lauf bewegt hat. Im Spiel gegen Celtic Glasgow umkurvt der Mann vom AC Mailand Verteidiger und Torwart, legt sich den Ball vor und fällt schlagartig hin. Doch diesmal ließ sich der schiedsrichter nicht veräppeln und zeigte dem brüskierten Gilardino Gelb.

 

#6 Arturo Vidal – Klasse auch im Fallen

Die beste Schwalbe aus dem Jahr 2014 geht ganz klar an Arturo Vidal. Im Spiel gegen Real Madrid ließ er sich aus ähnlicher Position wie Gilardino fallen. Er wollte es jedoch geschickter machen und trat obendrein in den Rasen. Mehr als einen krater im Feld zu hinterlassen gelang ihm dabei aber nicht. es gab keinen Elfmeter.

 

#7 Ashley Young: Einen Windhauch vom Sturz entfernt

Der schnelle Flügelmann von Manchester United ist in Groß Britannien bereits für seine Schauspiel Einlagen bekannt. In keinem anderen Land werden Schwalbenkönige mehr verhöhnt, als auf der Insel. Dies bekam zu seiner Zeit auch Jürgen Klinsmann zu spüren.

Auf dessen Spuren wandelt besagter Ashley Young, der sich trotz der Schelten der Englischen Presse von seinen Sturzflügen nicht abbringen lässt.

 

#8 War es 74 eine schwalbe von Hölzenbein?

Als deutscher möchte man es natürlich nicht wahr haben, doch man kann auch dem WM-Helden von 1974, Bernd Hölzenbein, eine Schwalbe attestieren. Im denkwürdigen WM-Finale gegen Holland stürtzte dieser im Strafraum der Niederländer und es gab den 2. Elfmeter im Spiel. Dabei gab er sich nicht die größte Mühe auf den Beinen zu bleibenund und darüber, ob es eine Berührung gab, wird noch heute spekuliert.

Hier lässt sich im übrigen ein bekanntes Phänomen feststellen. Geben Schiedsrichter der einen Mannschaft einen nicht ganz klaren Elfmeter, gewähren sie auch dem anderen Team eher einen Strafstoß.

 

#9 Fred fällt für Brasilien

Letztmals sorgte die Schwalbe des brasilianischen Stürmers Fred im Eröffnungsspiel der WM 2014 für Aufsehen. In einem spannenden Spiel gegen Kroatien holte er so den entscheidenden Strafstoß für sein Team. Abgesehen von dieser Aktion sollte ihm im gesamten Turnier jedoch nicht mehr viel gelingen.

Es gibt sie doch noch, Gerechtigkeit im Fußball.

 

 

#10 Dida „hart“ getroffen

Zugegeben, die Umstände müssen an jenem Mittwoch Abend nicht gerade Komfortabel für Dida gewesen sein. Gerade hatte er mit einem groben Patzer das 2:1 für Celtic Glasgow vorbereitet und somit die Niederlage seiner Mannschaft verursacht. Zu allemm Überfluss durfte er sich nun auch noch den Fanreigen um Torschütze McDonald mit ansehen. Doch es kommt noch dicker.

Ein Schottischer Anhänger hat sich den Weg aufs Spielfeld gebahnt, tätschelt den Torwart an der Wange und lacht ihn aus. Das ist zu viel für einen Dida in Rage, ein Weltmeister lässt sich so etwas nicht bieten. Er stellt dem Übeltäter nach, bricht aber mitten im Antritt ab und fällt hin. Konditionsprobleme? Ein Akt der Besinnung?

Es ist wohl eher davon auszugehen, dass Dida die Chance witterte doch noch alles umzudrehen. Der tragische Torwart vom fanatischen Anhänger geprügelt, könnte eine schöne Schlagzeile und vielleicht ein Wiederholungsspiel abgeben. Doch der Tormann hat die Rechnung ohne die Fernsehbilder gemacht und wird nachträglich sogar für 2 Spiele gesperrt.

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